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Wir haben eine äußerst schreckliche Erfahrung mit Lufthansa gemacht, die wir euch hier mitteilen wollen und gleichzeitig möchten wir euch um eure Ratschläge bitten.

Es geht um den Flug LH 727. Wir (meine damals schwangere Frau, unser Sohn und ich) mussten damals aus geschäftlichen Gründen nach China reisen. Zu dem Zeitpunkt ist meine Frau im 3. Monat schwanger gewesen. Sie hat sich auf fit für die Reise gefühlt.
Wir buchten einen Rückflug von Shanghai nach München. Die Flugzeit solllte ungefähr 12 Stunden betragen. Wir sind jedoch ziemlich flott unterwegs gewesen, sind sehr pünktlich gestartet, weshalb wir schon 20 Min. vor der tatsächlichen Ankunftszeit in München gelandet sind.
Wir kamen am 17.05.2016 in München an, an dem Tag, an dem Ferien in Bayern begannen. Als wir uns noch im Flugzeug auf der Landebahn befanden, konnten wir bereits aus dem Fenster eine große Menschenmenge entdecken; am Flughafen herrschte eindeutig viel Betrieb. Ich machte mir eigntl. Nur etwas Sorgen um meine schwangere Frau und unserem kleinen Sohn und ob sie durch die Menge und den damit verbundenen Stress gut hindurch kommen werden.
Nach der Passkontrolle wurden wir zu einem Fahrstuhl geleitet, welcher uns in einem Vorraum bringen sollte. Dort wartete nämlich eine Art U -Bahn auf uns (Fachausdruck: Passanger Transport System PTS) , mit der Passagiere zur Ankunftsstelle gebracht werden.
Dann ging der ganze Horror los;
wir folgten alle der Beschilderung die uns darauf hinwies, den rechten Zug zu verwenden. Die Einstiegstüren sind jedoch verschlossen gewesen. In der Bahn befanden sich noch zahlreiche Menschen, die aussteigen wollten.
Es hieß kurze Zeit später, dass es technische Probleme an der U-Bahn gab, weshalb eine Abfahrt nicht möglich sei und wurden um ein wenig Geduld gebeten. Während der Wartezeit ist der Raum immer voller und voller geworden, schließlich sind wir nicht die einzigen Passagiere gewesen. Dadurch wurde es auch immer wärmer in dem Raum und langsam aber sicher viel es uns schwer, zu atmen, da die Luft tatsächlich auch dünner wurde – was bei der Menschenmenge auch nicht weiter verwunderlich war. Nach ca. 15 Min. Warteeit, kam ein Techniker der das technische Problem behoben hatte und die Fahrtür öffnete. Viele Menschen stiegen aus.
Der ohnehin schon herrschende Platzmangel wurde durch den Ausstieg der Menschen aus dem Zug noch schlimmer.
Sowohl meine Frau als auch ich fingen an, panisch zu werden, nicht nur weil es so wahnsinnig voll und unfassbar eng in dem Raum war, nein, sondern auch weil wir uns um unseren Sohn sowie um meine schwangere Frau machten. Das Alles trug dazu bei, uns in klaustrophobischen Angstzuständen zu verleiten. Am schlimmsten war der Moment, in dem meine Frau anfing sich an ihrem Bauch zu fassen! Sie plagten auf einmal plötzliche Bauchschmerzen.
Nachdem sich nach einer guten Stunde fast immer noch nichts getan hatte und die Lage immer schlimmer wurde -nicht nur für uns- , wurde die Bundespolizei alarmiert, die kurze Zeit später auch erschien. Erst dann beruhigte sich die Lage wieder, nicht zuletzt auch deswegen, weil der Fahrstuhl genutzt werden konnte (dieser konnte nur mit der Karte des Bundespolizisten genutzt werden). Nach etwas mehr als 1 Stunde in diesem Vorraum, wurde einer nach dem anderen aus diesem Raum rausgebracht. Leider war da das Problem noch nicht beendet. Draußen ging es weiter. Da diese Bahn immer noch nicht repariert wurde, leiteten sie uns zu Busstationen, von wo aus wir zur Ankunftsstelle gebracht werden sollten.
Wir wurden also irgendwann nach draußen gebracht, was zunächst wie ein Segen für uns schien, da wir endlich frische Luft schnappen konnten. Aber da es zahlreiche Menschen gab, die weggebracht werden mussten, sind wir gezwungen gewesen, über 20 Min. draußen in der Kälte zu verbringen. Vor allem unserem Sohn war es sehr kalt, doch leider konnten wir ihm nicht viel helfen, außer ihn fest zu umarmen und so zu wärmen :(. Schließlich wurden wir dann ENDLICH abgeholt !!!
Unserem Sohn ging es am nächsten Tag überhaupt nicht gut. Er hatte sich eine dicke Erkältung zugezogen!
Natürlich wollen wir das alles nicht einfach so stehen lassen !!! Deshalb haben wir auch schon einen Anwalt eingeschaltet. Doch leider gestaltet sich die ganze Sache schwieriger als gedacht! Lufthansa vertritt die Meinung, dass sie nicht für die Probleme am Münchener Flughafen verantwortlich gemacht werden kann. Unser Anwalt kämpft momentan dafür nachzuweisen, dass die Flughafenbetreibergesellschaft, die für den reibungslosen Betrieb des Flughafens zu sorgen hat, einen sog. Erfüllungsgehilfen des Luftbeförderungsunternehmens darstellt -in unserem Fall eben die der Lufthansa.
Zudem erklärte uns unser Anwalt, dass die Gegenseite ferner behauptet, dass es sich bei den Umständen und den aufgetretenen Umständen um eine „entschädigungslos hinzunehmende Unannehmlichkeit handelt, die aufgrund des Massentourismus hinzunehmen sei“. Meine Frau und ich unterstützen unseren Anwalt und sind zufällig auf diese Seite hier gestoßen.
Deshalb dachten wir uns, wir fragen euch einfach, was ihr von der ganzen Sache haltet und wie ihr das vllt. Rechtlich beurteilen würdet ?!
Vielleicht war der ein oder andere auch zu diesem Zeitpunkt vor Ort und musste dasselbe durchmachen! Wir wären euch für jeden Tipp, für jeden Ratschlag und für jede Information unheimlich dankbar!
Beste Grüße!

Gefragt in Rechtsanwälte für Fluggastrechte von
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